Stilrichtungen

Da es in der heutigen Zeit unzählig viele Möglichkeiten gibt Wohnraum einzurichten, ist es für den einzelnen umso schwieriger, den eigenen Wohnstil zu finden.

Das neue Mobiliar soll nicht nur funktional und praktisch sein, sondern vor allem Ausdruck eines persönlichen Lebensstils.

Vor jeder neuen Einrichtungsphase sollte daher die Überlegung stehen, welche Art von Persönlichkeit in einem selber wohnt und wie sie sich in der eigenen Wohnkultur wiederspiegeln soll.

Ob Sie sich nun eher klassisch- traditionell oder modern-puristisch einrichten, den natürlichen Landhaus-Stil oder den südlich-mediterranen Stil bevorzugen, hängt ganz von Ihren persönlichen Vorlieben ab. 

Und wer sich da nicht festlegen möchte, wem von allem etwas gefällt, kann sich ganz beruhigt aus allen Richtungen seinen persönlichen Lebensraum zusammen stellen und sein Zuhause zu etwas unverwechselbaren machen.

Epochen des Möbeldesigns

Kunstgeschichtliche Epochen kamen historisch betrachtet nicht nur in der Malerei oder in Bauwerken zum Ausdruck, sondern auch in der Innenausstattung – im Möbeldesign. Zur Erklärung der einzelnen Epochen unserer Geschichte haben wir uns der Quelle „Wikipedia“ bedient.

Barock (1570 - 1770)

Ihren stärksten Ausdruck fand die Barockkunst in der Architektur. Alle strengen Ordnungen der Renaissance werden aufgelöst. Kennzeichnend sind schwingende Formen und üppige Ornamente, die in dem Betrachter den Eindruck von Kraft und Bewegung hervor rufen. So wirken auch Barockmöbel äußerlich prunkvoll, wobei dieses nur für die sichtbaren Möbelteile gilt.

Rokoko (1730-1790)

Charakteristisch in diesem Bau- und Dekorationsstil sind überbordende Verzierungen und vor allem die Aufgabe jeglicher Symmetrie, die im Barock noch als wichtiges Element verwendet wurde. An die Stelle fester Formen treten leichter, zierlicher geschwungene Linien und häufig rankenförmige Umrandungen. Diese bewusste Abkehr von Symmetrie wurde später im Jugendstil wieder aufgegriffen. Ein Beispiel für die spielerisch geschwungenen Formen ist die berühmte Chaiselongue, bei der ein Sessel und eine Fußbank zu einem einzigen Möbel verschmilzt.

Klassizismus (1770-1830)

Der Klassizismus zeichnet sich durch seine Rückkehr zu geradlinigen Formen mit einer stärkeren Anlehnung an klassisch-antike Formen aus. Modern werden so wieder geometrische Formen und klare Linien.

Biedermeier (1815-1848)

Die Biedermeier-Möbel folgen keinem einheitlichen Stil, zeichnen sich aber wie die Bauwerke dieser Epoche ebenfalls durch schlichte Eleganz aus. Sie hatten weniger repräsentativen Charakter, sondern sollten den Eindruck von Behaglichkeit verbreiten, vor allem auch zweckmäßig sein. Die ersten Möbel dieser Art entstanden in Wien, wobei englisches Mobiliar als Vorbild diente. Großer Wert wurde bei der Produktion auf die handwerkliche Qualität gelegt. Typisch sind Kleinmöbel wie Kommoden, Sekretäre oder Nähtischchen.

Historismus (1850-1900)

Der Historismus durchläuft, überspitzt gesagt, mit seinen Anfängen in der Neugotik und seinem Ende im Neobarock noch einmal die abendländische Baugeschichte. Vergangene Stilrichtungen werden nachgeahmt und lassen Erscheinungen wie Neobarock, Neorokoko oder Neugotik unterscheiden. Das Bürgertum wollte seinen neuen Reichtum nach außen tragen und die Imitationen des Historismus wurden diesem Bedürfnis gerecht. Günstigere Produktionen von Möbeln wurden durch neue Maschinen und Techniken möglich. Man begann jedoch auch damit, billigere Materialien statt teurer Rohstoffe für den Möbelbau zu verwenden.

Jugendstil (1890-1910)

Prägend für den Jugendstil war die Tatsache, dass man von der maschinellen Fertigung von Möbeln zurück zum Handwerk kehren wollte. Diese Stilrichtung entstand aus der britischen Arts-and-Crafts-Bewegung. Der Nachteil für die Bürger war die Verteuerung der Möbel, die sich nur noch wenige leisten konnten. Beim Jugendstil orientieren sich die Formen an der Natur, weisen also florale Muster und geschwungene Linien auf.

Art Déco (1925-1945)

Dem Art Déco fehlt ein eindeutiges, zugrundeliegendes Stilmerkmal oder eine stilbildende Anschauung. Vielmehr handelt es sich, inmitten des generellen Aufbruchs der klassischen Moderne, um eine gestalterische Verbindung von Eleganz der Form, Kostbarkeit der Materialien, Stärke der Farben und Sinnlichkeit der Thematik. Vieles davon war schon im Jugendstil angelegt. Charakteristisch für den Art Déco ist die stilisierte und flächige Darstellung floraler und organischer Motive. Dieses Fehlen von Schatten und Natürlichkeit vermittelt den modernen und oft plakativen Eindruck der Kunst jener Epoche. Wichtige Voraussetzung für die industrielle Fertigung sind die unbeschwerte Mischung von Stilelementen unterschiedlicher Herkunft.

Newsletter abonnieren

Das lohnt sich gleich mehrfach
Ein Geschenk, exklusive Angebote, Wohntrends & wertvolle Gutscheine warten auf Sie!

jetzt abbonieren

Einrichtungshausfinder

Finden Sie auf schnellstem Weg das porta! Einrichtungshaus in Ihrer Nähe.
Haus suchen

Aktuelle Prospekte ansehen

Durchblättern Sie unseren aktuellen Prospekte jetzt online!


Aktuelle Angebote ()

Garnitur

echt Leder, Ledergruppe 18, hervorragender Sitzkomfort,...

Wohnwand

weiß Hochglanz/weiß, B325/H126/T48 cm, ohne Beleuchtung

1579.-

Wohnwand

Wildeiche massiv Schropphobelung gewachst, B342/H216/T58...

2999.-

Tisch

Planungsbeispiel: 160x90 cm, Gestell Asteiche massiv,...

599.-

Einbauküche

Pflaume-/Platinesche Nachbildung, inkl....

1999.-

Systembett

160x200 cm, inkl. Bettkasten, Kopfteil und Tagesdecke, ohne...

1999.-

Schlafzimmer

Montana Nussbaum Nachbildung/Hochglanz Creme, Preisbeispiel...

1799.-

Computertisch

Walnuss Nachbildung, Front Hochglanz schwarz B150/H75/T77...

199.-

Beistelltisch

Klarglas, B50/H47/T40 cm

89.-

porta! Online-Raumplaner
Alles beginnt mit einem Plan.
Planen Sie Ihren persönlichen
Wohntraum jetzt präzise und
detailgetreu online.